Es gibt einen schweizerischen Weg der Österreichischen Schule, der bislang zu wenig Würdigung erfahren hat.
Er suchte nicht die politische Öffentlichkeit, er wirkte im Hintergrund, in Finanz und Diplomatie.
Schon Mengers Schüler trugen ihn: Felix Somary im Privatbankwesen, Richard Schüller in den Friedensverhandlungen. Sein zweiter Anfang lag in Genf. Von 1934 bis 1940 hielt Ludwig von Mises am Hochschulinstitut für internationale Studien den Lehrstuhl für internationale Beziehungen, und hier entstand sein Hauptwerk. In seinem Umfeld wirkten William Rappard und Wilhelm Röpke. 1947 versammelte sich auf dem Mont Pèlerin die nach ihm benannte Gesellschaft, mit Mises unter den Gründern.
Das Ziel war der Erhalt einer friedlichen Arbeitsteilung auf der Grundlage von Freihandel und stabilem, neutralem Geld. Die Schweiz wurde dafür zum Ort. mises.ch stellt der gemeinsamen Datenbank von mises.at diesen Zugang voran.
mises.ch öffnet denselben Bestand wie mises.at. Ein Einstieg über die schweizerischen Brücken der Österreichischen Schule:
Swiss Mises Institute
mises.ch knüpft an die Arbeit des Swiss Mises Institute an, das Patrik B. Vonlanthen seit 2010 aufgebaut hat.
Zur Würdigung →Aus der Bibliothek, gelegentlich
Ein ruhiger Newsletter über neu erschlossene Werke, Beiträge und Podcast-Gespräche. Selten, nie aufdringlich.
„Es gibt einen schweizerischen Weg der Österreichischen Schule, der nicht die politische Öffentlichkeit suchte, sondern im Hintergrund wirkte, in Finanz und Diplomatie.“





